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Über Schönheit und künstlerischen Wert dieser Hundefiguren aus Steingut mag man geteilter Meinung sein. In ihrer Naivität strahlen sie jedoch einen Charme aus, dem man sich bei näherer Betrachtung nicht entziehen kann.

Englisches Steingut war im Laufe des 18. Jahrhunderts zu einer Qualität hin entwickelt worden, die dem begehrten und bis dahin nur für wohlhabende Schichten erschwinglichen Porzellan in Eigenschaften und Aussehen sehr nahe kam.  

 In den Manufakturen der Grafschaft Staffordshire, die diesen Keramiken die Bezeichnung Staffordshire Figuren eintrug aber auch in den Werkstätten der britischen und schottischen Nordseeküste wurde die Herstellung der Figuren betrieben. Die hier abgebildeten Modelle entstanden  zwischen 1860 und 1890. Bekannt und von Sammlern begehrt sind die so genannten Kaminhunde.

 

Diese Bezeichnung bezieht sich auf die ausschließlich vorderseitige Gestaltung mancher Figuren.Bei der Fertigung reichten drei Gussformen für die Vorderseite, die Rückseite und die Standfläche aus. Die Bemalung beschränkte sich seit den vierziger Jahren zumeist nur noch auf die Schauseite.
 

Hier ein Link nach England, wo die Figuren in all ihrer Vielfalt besichtigt und erworben werden können


Staffordshire  Pottry Figures

 

 

 

Quelle: Schlossmuseum Jever

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